Verkehrspilot · Trainer

Kontrolle behalten, auch wenn es eng wird. Mit Techniken aus dem Cockpit. Geübt, statt besprochen.

Für das Wieso und Warum gibt es Bücher und Therapeuten.
Für das Wie gibt es mich.

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Seit über 18 Jahren Trainer · seit 12 Jahren im Cockpit · Rettungssanitäter · Vater


Zwei Wege

Weißt du, woran es liegt?

Beide Antworten sind in Ordnung. Sie führen nur zu unterschiedlichen Wegen.

Der Checkflug

„Ja, ich weiß genau, wobei ich blockiere.“

Eine bestimmte Sache steht dir im Weg: ein Flug, das Autofahren, eine Prüfung, ein Auftritt. Du kannst es eigentlich, aber im entscheidenden Moment überrennen dich deine Gefühle. Diese eine Situation steht im Mittelpunkt, und unser gemeinsames Ziel ist, dass du sie meisterst.

In der Fliegerei fliegt man so lange mit einem Kapitän mit, bis beide überzeugt sind, dass man es allein schafft. Das ist keine Prüfung. Es geht darum, dass du dich selbst sicher genug fühlst, um die nächsten Schritte allein zu gehen.

Wie das abläuft

Die Richtung

„Ich weiß nicht genau, was es ist, das mich stört.“

Du funktionierst, vielleicht sogar sehr gut. Und trotzdem sind da Zweifel, Sorgen, Ungewissheit, manchmal Wut und das Gefühl, dass es ungerecht zugeht. Vielleicht willst du einfach wieder unbeschwert leben, deine Wünsche freier angehen und nicht nach den Vorstellungen anderer leben.

Ohne Startpunkt und ohne Ziel ist keine Richtung die richtige. Wir wissen sonst nie, ob wir uns dem Ziel nähern oder uns davon entfernen. Wir arbeiten über mehrere Monate daran, mit Abstand zwischen den Terminen, weil die eigentliche Arbeit dazwischen passiert.

Wie das abläuft

Du weißt nicht, was davon zu dir passt? Ruf einfach an, dann finden wir das gemeinsam heraus.

Kennst du das?

Vier Wünsche, die ich immer wieder höre


Kommt dir das bekannt vor?

Situationen, mit denen Menschen zu mir kommen

Mein Ziel ist nicht, dass du an dich glaubst.
Mein Ziel ist, dass du erlebt hast, was du kannst,
damit es abrufbar ist, wenn du es brauchst.

Julian Besken · Verkehrspilot · seit über 18 Jahren Trainer

Wie ich arbeite

Der Blick von außen

Gefühle lassen sich nicht wegargumentieren. Wer Angst vor dem Fliegen hat, kennt die Statistik. Sie ändert nichts. Deshalb arbeite ich nicht gegen das Gefühl, sondern an dem Winkel, aus dem du es ansiehst.

Ein Perspektivwechsel macht aus derselben Sache etwas anderes. Nicht als Umdeutung, sondern als Erfahrung. Du musst es erleben, nicht einsehen.

Jemand mit Angst vorm Autofahren erlebt Druck, wenn hinter ihm gehupt wird. Von außen betrachtet zeigt genau diese Angst, wie umsichtig dieser Mensch fährt. Wer sie nicht hätte, hätte vermutlich mehr Unfälle. Dieselbe Empfindung, einmal als Schwäche erlebt, einmal als Beleg für etwas, das ihn schützt.

Was danach anders ist: Du begegnest der Emotion nüchtern und entscheidest neu, wie du mit ihr umgehen willst. Sie verschwindet nicht auf Kommando. Aber du entscheidest selbst, wann deine Gefühle das Steuer übernehmen dürfen.


Womit ich arbeite

Aus dem Cockpit und aus der Psychologie

Der eine Teil sind Verfahren aus der Luftfahrt, aus dem Spitzensport und aus der Astronautenausbildung. Sie sind nicht für Coaching erfunden worden, sondern für Situationen, in denen Zögern teuer wird.

Der andere Teil ist Psychologie. Wie Menschen unter Belastung reagieren, gehört für mich zum Beruf: Human Factors und CRM, das jeder Verkehrspilot jedes Jahr trainiert. Ich bin kein Psychologe. Dazu kommen die Jahre, in denen ich mich privat damit beschäftigt habe. Was ich mit dir mache, ist eine Mischung aus allem.

Nebenan ein Ausschnitt der Werkzeuge, die ich nutze. Welches davon zum Einsatz kommt, entscheiden wir, wenn es soweit ist.

Entscheiden in sechs Schritten FORDEC Damit du entscheidest, statt zu kreisen

Wie ist die Lage, welche Möglichkeiten habe ich, was spricht dafür und dagegen, wie entscheide ich mich, wer tut jetzt was, und stimmt es noch. Das liest sich nach Bürokratie und dauert im Kopf zwanzig Sekunden.

Der Nutzen liegt nicht in der Reihenfolge, sondern darin, dass du eine Entscheidung an einem Punkt beendest, statt sie nachts wieder aufzumachen.

Die Entscheidung, die vorher schon feststeht Grenzen festlegen, solange du ruhig bist

Manches entscheidet man nicht im Moment, sondern lange davor. Im Cockpit heißt das: Bis zu diesem Punkt starte ich, danach nicht mehr, ohne Diskussion.

Wer seine Grenze vorher festgelegt hat, muss unter Druck nicht mehr abwägen, sondern nur noch tun, was er sich selbst versprochen hat. Das gilt für den Anruf, den du dir vorgenommen hast, genauso.

Die Schwelle, ab der du zufrieden bist Vorher festlegen, woran du erkennst, dass es gut war

Vor jedem Anflug steht fest, was ein guter Anflug ist, in Zahlen und nicht nach Gefühl. Wer den Maßstab erst hinterher bildet, findet immer etwas.

Dieselbe Frage stelle ich dir: Ab wann darfst du zufrieden sein, und was davon liegt überhaupt in deiner Hand. Wer sein Ergebnis an der Reaktion anderer festmacht, stellt sich selbst ein Bein. Dass du das Thema angesprochen hast, ist ein Ergebnis, aber nur, wenn du es vorher als eines benannt hast.

Das Briefing vor der Situation Vorher wissen, woran du erkennst, dass es kippt

Vor jedem Flug sprechen wir aus, was der Plan ist, was wir erwarten und woran wir merken, dass es anders läuft. Ein gemeinsames Bild im Kopf, bevor es losgeht.

Übertragen heißt das: Du gehst nicht in das Gespräch, ohne zu wissen, woran du die Abweichung erkennst. Wer sie früh sieht, hat noch Handlungsraum. Wer sie spät sieht, hat nur noch Schreck.

Der Ausweg, bevor du ihn brauchst Inflight Decision Making Plan B, und der Punkt, an dem du ihn ziehst

In der Luft steht immer die Frage im Raum, wo ich lande, wenn das hier nicht geht, und wann ich das spätestens entscheiden muss.

Schon dass es einen Ausweg gibt, nimmt Druck heraus, auch wenn er ungenutzt bleibt. Ohne ihn wird jede Abweichung sofort zur Krise.

Dreißig Sekunden vorher 30 Second Review Die kurze Vergegenwärtigung, bevor es losgeht

Die Kabinenbesatzung geht vor jedem Start und jeder Landung dreißig Sekunden lang im Kopf durch: Wo sitze ich, wo sind die Notausgänge, was wäre jetzt zu tun. Nicht weil etwas passiert, sondern damit im Fall der Fälle nichts erst gesucht werden muss.

Dieselben dreißig Sekunden gibt es vor jedem Gespräch, das dir schwerfällt. Sie sind kurz genug, dass du sie wirklich machst.

Vorher fliegen, im Kopf Chairflying Verhalten trainieren, bevor die Situation da ist

Die Situation vollständig durchgehen, bevor sie eintritt. Piloten machen das, in der Formel 1 gehört es zur Vorbereitung.

Nicht als Vorstellungsübung, sondern damit dein Körper das Verhalten schon kennt, wenn es darauf ankommt. Was einmal durchgespielt ist, fühlt sich beim ersten echten Mal nicht mehr wie das erste Mal an.


Was für beide Wege gilt

Der Anfang und die Erreichbarkeit

Am Anfang steht immer das Vorgespräch

Kostenlos, am Telefon, zwanzig bis dreißig Minuten. Wir klären, worum es geht, welcher der beiden Wege passt und ob ich der Richtige für dich bin. Wenn nicht, sage ich es dir. Termine online, vor Ort in Köln.

Dazwischen bin ich erreichbar

Zwischen den Terminen schreibst du mir jederzeit. Oft ist es viel besser, eine kleine Frage sofort zu stellen und eine passende Antwort oder Perspektive zu bekommen, als zu warten, bis du selbst nicht mehr nachvollziehen kannst, wie du auf diesen Gedanken gekommen bist.

Weg 1

Der Checkflug

Eine Situation, eine Lösung, viele Möglichkeiten. Was du hier lernst, trägt auch in anderen Lagen.

  1. Das Ziel festlegenWann hast du das Gefühl, bereit zu sein und deine Herausforderung meistern zu können? Das legen wir vorher fest, nicht hinterher. Ohne Ziel kein Ankommen.
  2. Zwei Termine onlineWir verorten genau, wo es kippt, und arbeiten daran. Nicht im Gespräch über das Gefühl, sondern im Gefühl selbst.
  3. Ein Termin vor OrtWas dort passiert, braucht Präsenz. Wir treffen uns in Köln, du kennst mich dann schon aus zwei Gesprächen.
  4. Die ProbeDu gehst in die Situation. Unser gemeinsames Ziel: dass du den Mut hast und dir selbst vertraust, mit solchen Situationen umzugehen.

Weg 2

Die Richtung

In Verantwortung steckt Antwort. Für die Phase, in der du deine noch suchst.

  1. StandortbestimmungZuerst klären wir, wo du gerade stehst. Denn selbst wenn wir dein Ziel schon kennen würden, bleibt die Frage: In welche Richtung musst du dich bewegen? Ohne Startpunkt lässt sich das nicht sagen. Wer zu schnell durchs Leben rennt, muss bremsen. Wer nicht vorankommt, muss Gas geben. Gleiches Ziel, entgegengesetzte Schritte.
  2. ZielbestimmungMeine Frage danach: Wann genau hast du das Gefühl, dein Ziel erreicht zu haben, und was wirst du dann können oder tun? Aus Standort und Ziel ergibt sich der Weg.
  3. Alle zwei Wochen ein TerminMit Abstand dazwischen, weil die eigentliche Arbeit zwischen den Terminen passiert.
  4. Du entscheidest, nicht ich„Kündige ich oder nicht?“ beantworte ich nicht. Das kann und will ich nicht. Ich sorge dafür, dass du es kannst.

Wer ich bin

Ich unterstütze Menschen, damit sie sich trauen, allein zu fliegen

Ich wurde in der Schule dafür belächelt, dass ich Pilot werden wollte. Gezweifelt habe ich oft genug selbst, durchgezogen habe ich es trotzdem. Allein losgeworden bin ich die Zweifel nicht. Dafür brauchte es Seminare, Weiterbildungen und Coachings. Techniken daraus habe ich genutzt, um mich auf den Auswahlprozess einer großen Airline vorzubereiten. Ich habe ihn bestanden.

Kurz nach meiner Ausbildungszusage wurden die Einstellungen gestoppt. Für alle, die so unsicher waren wie ich und erst noch jede Restunsicherheit ausräumen wollten, war es dann zu spät. Das ist der Grund, warum ich diese Arbeit mache.

Ich bin hauptberuflich Verkehrspilot. In meinem Beruf ist es keine Kür, unter Druck handlungsfähig zu bleiben, es ist die Voraussetzung. Und ich werde selbst regelmäßig geprüft, ob ich es noch bin.

Daneben habe ich mich über Jahre in Lern- und Bewältigungsmethoden weitergebildet, und ich helfe Menschen, seit ich 16 bin. Einen Teil der Zeit auch als Rettungssanitäter. Dort lernt man ziemlich genau zu unterscheiden, wann jemand Zuspruch braucht und wann etwas anderes.

Ich arbeite nicht mit dem einen Werkzeug, sondern mit dem, das zu dir passt. Mit einem Hammer bekommst du eine Schraube in die Wand. Sie hält nur nicht.

Wer an seinen eigenen Zielen arbeitet, statt anderen ihre auszureden, macht die Welt für alle etwas leichter. Das ist die Welt, die ich meinen Kindern wünsche. Glück muss sich niemand verdienen.

Julian Besken in Uniform im Cockpit, Blick nach vorn aus dem Fenster
Julian im Cockpit. Der Beruf, aus dem einige der Methoden kommen.

Bevor du anrufst

Klappt das mit uns?

Ich bin nicht der Richtige, wenn

  • du nicht offen über deine Probleme sprechen willst.
  • du andere Menschen manipulieren willst, damit sie dich stützen, statt selbst sicherer zu werden.
  • du nur diese eine Angst loswerden willst und hoffst, nie wieder in eine ähnliche Lage zu kommen, statt eine Lösung zu haben, die trägt.

Wir können dein Problem gemeinsam angehen, wenn

  • du nicht nur verstehen willst, woher es kommt, sondern Techniken erlernen und erleben willst, die im Alltag halten.
  • du möchtest, dass dein Umfeld mit dir so umgeht, wie du mit ihm umgehst.
  • du deine Gefühle nicht abschalten willst, sondern anders mit ihnen umgehen möchtest.
  • du bereit bist, zwischen den Terminen selbst etwas zu tun.

Damit wir uns nicht missverstehen

Was ich nicht leisten kann

Ich arbeite mit gesunden Menschen, die einen anderen Umgang mit ihren eigenen Gefühlen suchen. Klinische Krankheitsbilder behandle ich nicht. Das darf ich nicht, und ich will es auch nicht.

Wenn im Vorgespräch herauskommt, dass du etwas anderes brauchst als das, was ich anbiete, sage ich dir das. Es kostet dich nichts, und ich helfe dir, die richtige Stelle zu finden.

Und wenn du dir unsicher bist, ob du hier richtig bist: Das ist kein Grund, es zu lassen. Das herauszufinden ist meine Aufgabe im Vorgespräch, nicht deine vorher.

Wenn es dir gerade akut schlecht geht, brauchst du schnellere Hilfe als meine: Telefonseelsorge 0800 111 0 111, kostenlos und rund um die Uhr, im Notfall die 112. Melde dich trotzdem bei mir, wenn du nicht weiterweißt. Ich helfe dir, die richtige Adresse zu finden.

Was Leute mich fragen

Bevor du schreibst

Ich war auf Seminaren. Danach war das Gefühl großartig und nach einer Woche weg.

Das ist kein Widerspruch, sondern genau die Stelle, an der ich ansetze. Im Saal ist der Zustand da. Die Frage ist, ob er am Dienstagmorgen noch abrufbar ist. Daran arbeiten wir: nicht am Erzeugen des Gefühls, sondern daran, dass du hinkommst, wenn du es brauchst.

Du bist Pilot. Wieso soll ich dir das abnehmen?

Nicht wegen des Titels. Sondern weil mein Beruf genau davon lebt: unter Druck handlungsfähig bleiben und ehrlich prüfen, ob jemand bereit ist. Ich bin kein Therapeut, und ich tue nicht so, als wäre ich einer.

Welche Methoden und Techniken werden eingesetzt?

Verfahren aus der Luftfahrt, die dafür gemacht sind, dass ein Mensch unter Druck handlungsfähig bleibt, dazu Human Factors und CRM aus meinem jährlichen Pilotentraining und das, was ich mir privat über Jahre angeeignet habe. Welches davon zu dir passt, entscheidet sich im Vorgespräch.

Die einzelnen Werkzeuge im Detail

Und wenn es bei mir nicht wirkt?

Das merkst du im Termin, nicht in vier Wochen. Und wenn ich schon im Vorgespräch sehe, dass ich dir nicht helfen kann, sage ich ab. Eine ehrliche Absage kostet nichts.

Was kostet das?

Das bespreche ich im Vorgespräch, wenn ich weiß, worum es geht. Ich rechne nicht nach Stunden ab, sondern nach dem Paket, das wir vereinbaren. Wie das aussieht, hängt davon ab, worum es geht. Das Vorgespräch selbst ist kostenlos.

Schreib mir, worum es geht

Es gibt einen Grund, warum du bis hierhin gelesen hast

Damit ich einschätzen kann, ob ich dich überhaupt unterstützen kann, brauche ich ein paar Informationen von dir. Ein paar Sätze reichen. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen und wir telefonieren zwanzig bis dreißig Minuten, kostenlos und ohne Verpflichtung. Es geht nur um dich und mich, keine Gruppe.

Im Vorgespräch finden wir heraus, woran wir arbeiten würden und ob mein Weg zu dir passt. Mein Anspruch ist, dir nachhaltig zu helfen. Das heißt auch: Du musst selbst mitmachen. Den ersten Schritt kann ich dir nicht abnehmen. Danach lasse ich dich nicht allein.

Das Formular konnte nicht gesendet werden. Schreib mir stattdessen an [email protected] oder ruf an: +49 15678 349790

Angekommen. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen bei dir. Wenn es eilt, ruf an: +49 15678 349790

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Lieber direkt sprechen? +49 15678 349790

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